Werke Literatur

Sie finden hier alle Werke des Autors. Die frühen Werke (so das in Stein gebundene Psalmenbuch) gibt es zum Teil nur noch im antiquarischen Fachhandel als Sammlerexemplare.

Anthologien und Audio, Film und Theater finden Sie hier.

  • 1989 Das gestochene Wort ( Verlag P. Renner München)
  • 1992 Das Hirnrad (Haymon Verlag Innsbruck) ISBN 3-85218-113-5
  • 1993 Das zerbrochene Wort (Haymon Verlag Innsbruck) ISBN 3-85218-151-8
  • 1994 Die Psalmen / Skizzen & Titelgrafik Herbert Meusburger (Haymon Verlag Innsbruck)        ISBN 3-85218-181-X
  • 1998 Das Oraltorium Haymon Verlag Innsbruck) ISBN 3-85218-279-4
  • 2000 Die Paradoxien des Herrn Guadalcanal (Haymon Verlag; Innsbruck) ISBN 3-85218-336-7
  • 2000 Der Augensee (Edition Fundamental Köln)
  • 2005 Wohin ich schon immer einmal wollte (Haymon Verlag) ISBN 3-85218-487-8
  • 2008 Abriss, Roman (Dittrich Verlag Berlin) ISBN 978-3-937717-99-9
  • 2009 Greiner, Roman (Dittrich Verlag Berlin) ISBN 978-3-937717-37-1
  • 2014 The two Austrians of North Beach, (Simert Press N.Y.) gemeinsam mit Elias Schneitter und Magdalena Kauz ISBN 978-39503233-8-2
  • 2018  Wir haben leider Diebe im Haus, 100 Gedichte (Limbus Verlag)  ISBN 978-3-99039-125-9     

Wir haben leider Diebe im Haus

Man stelle sich vor: Ein Dichter ist viel unterwegs, seit vielen Jahren. Da begegnet ihm allerhand, in New York, in Hamburg, in Florenz, im Flugzeug über Chicago, in Zürich, in Innsbruck. Er spaziert eine Straße entlang, er wartet an einem Bahnhof, er quartiert sich in einem Hotel ein, er hört im Café ein Gespräch mit – aus all dem ergibt sich Lyrik.
Heinz D. Heisl bringt Momenteindrücke rasch aufs Papier, was mitunter ganz eigenen Spielregeln zu folgen hat, späteres Bearbeiten wäre in seinem Fall beinahe Verfälschung. Als Verfasser tritt er zurück und erhebt nicht den Anspruch, irgendein Schöpfer zu sein – das Leben soll durch seine Versprachlichung bewegen, bewegt werden, zu tanzen beginnen.

 

ISBN 978-3-99039-125-9
Gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen. Großformat
120 Seiten

Limbus Verlag

 


Greiner

Vor sechs Wochen hat Konrad Greiner sein Vorhaben, mit dem Schreiben aufzuhören, endlich zur Tatsache werden lassen. Trotzdem aber lässt sich der berühmte österreichische Schriftsteller (dessen Werke in einem großen deutschen Verlag erscheinen) noch einmal zu einer Vortragsreise nach Japan einladen.
Und dort in Japan, im Café »Excelsior« im Roppongi-Viertel in Tokio, beginnt der Roman »Greiner«, den er jedoch niemals mehr schreiben wird. Ein Roman über den Literaturbetrieb ist es und ein Roman über Österreich (im Speziellen über seine engere Heimat Innsbruck). Alle und alles zerrt der Greiner ans Licht und stellt er bloß, einschließlich – oder vor allem – sich selbst. Und es mag wohl an der Entfernung liegen, dass aus dem folg- und fügsamen Schriftsteller, ein durch und durch unbequemer Schreibender hätte werden können.
Aber keine Zeile mehr schreibt er nun, im Gegenteil, eine bereits begonnene Prosaarbeit sowie die Notizen zu einem Roman, werden im Papierkorb des Café »Excelsior « entsorgt. Wie der Greiner, so pendelt auch der Leser zwischen zwei Kulturen und zwei Gefühlen gleichzeitig, um einmal von einer Abneigung gepackt zu werden, und hinterher der Faszination des Wechselspiels zu erliegen. Wer sich, wie im letzten Roman »Abriss«, auf diese Sprache einlässt, der wird einmal mehr einen österreichischen Sprachurlaub genießen können, der sich mit japanischer Kulturerfahrung vermischt.

 

Ein Film mit der Entsehungsgeschichte ist in Vorbereitung (2020)

 

Erschienen am: 26.08.2009

ISBN: 978-3-920862-37-1
331 Seiten, gebunden
Preis: 19,80 Euro


Abriss

Roman
Dittrich Verlag

»Er war am Ziel. Er hatte seinen Triumph. Doch was er nicht fand, war sein Hass. Wo war der Hass?«
Was geschieht, wenn dort wo Liebe sein sollte, nur Hass vorhanden ist? Diese Frage stellt sich der Protagonist des Romans, während er auf einer Zugfahrt in eine vorerst vage Ferne und damit in seine Kindheit ist. Ein neuer und dennoch so typisch österreichischer Ton wird in dem Roman ABRISS, der von einer »Kleinhäusler«-Familie in der Zeit der Scharnowreisezüge der frühen sechziger Jahre handelt, angeschlagen. Ein verschlungener Ton, ein lakonischer, melancholischer und musikalischer.
Auf der Zugfahrt des Protagonisten tauchen Gestalten auf und wieder ab, die einzig geliebte Großmutter, die Mutter und deren Haus-Freunde, der Matrosenkappenmann (auch Vater genannt), die Nichtmehrehefrau, die Metzger aus den Gassen der Heimatstadt, flüchtige Begegnungen in New York; sie alle bekommen Duft, Stimme, Sprachmusik und konzertieren diese Reise in die ungeliebte Kindheit zu einem dichten und furios bedrängenden Bild. Mitreisende Leser und Leserinnen müssen jederzeit darauf gefasst sein: Diese Sprachmusik kippt immer wieder unverhofft und wunderbar unverblümt ins Komische, Absurde, Deftige; bitteres Gelächter zieht in Wolken über den Zug, in dem ein Mann sitzt, der auf Rache sinnt: »Zu oft war ein Schreien im Haus gewesen. Zu oft, denkt er.«

* Erschienen am: 05.07.2008
* ISBN: 978-3-937717-99-4
* Ausstattung: 267 Seiten, gebunden
* Preis: 19,80 €


Wohin ich schon immer einmal wollte - Eisenbahngeschichten

Ein ironisches Verwirrspiel rund um einen zugreisenden Ich-Erzähler, der mit eigenartigen Erlebnissen und seltsamen Fahrgästen konfrontiert wird. Stellen Sie sich vor, Sie stehen auf dem Bahnsteig und warten auf einen Zug, der aber nicht kommt und dessen Verspätung immer größer wird - und gleichzeitig sitzen Sie in eben diesem Zug und blicken in die draußen vorbeiziehende Landschaft hinaus. Absurd, grotesk, fantastisch: Der Ich-Erzähler in den Eisenbahngeschichten von Heinz D. Heisl wird zugfahrend zusehends in die Irre geführt und sieht sich mit eigenartigen Erlebnissen und seltsamen Fahrgästen konfrontiert.
Oft sind diese Reisen geheimnisvoll, immer auf unerwartete Weise skurril, überall lauern verstörende Überraschungen, nichts ist wie erwartet. Und dann steht da überall dieser Koffer herum, ein Koffer voller Geschichten, der wundersame und aberwitzige Ein- und Ausblicke gewährt und selbst Teil dieses obsessiven und zugleich ironischen literarischen Verwirrspiels.

 

Haymon Verlag, 139 seiten, 2005


Die Paradoxien des Herrn Guadalcanal

In Heisls beinahe romanhafter Prosa werden scheinbar lose Geschichten erzählt, zwischen denen sich ein roter Faden entspinnt und eine Figur erkennbar wird, die durch die Welt schlittert, manchmal sehr präzise beobachtet, manchmal ins Absurde verschwindet. Es ist ein Ich, ein Er, der am Fenster eines Zuges sitzt und seine Beobachtungen wiedergibt, der über sein eigenes Verschwinden reflektiert und seine Aufmerksamkeit auf das Kleine lenkt, das beim Atemholen der großen Themen unter den Tisch zu fallen scheint.

 

ISBN: 978-3-85218-336-7
Umfang: 112 Seiten
EUR 19.90


Das Oraltorium

1998 Das Oraltorium - Radschläge für Wortsuchende

(Haymon Verlag Innsbruck ISBN 3-85218-279-4)


Das Hirnrad

Ein literarisches Neuntagerennen mit sechs Velos aus Paul Renners Universum

 (vergriffen)

  • ISBN 978-3-85218-113-4
  • 128 Seiten, broschiert mit Blech

Die Psalmen

1994 Die Psalmen (Haymon Verlag Innsbruck ISBN 3-85218-181-X) in Schiefer gebunden, vergriffen


Das zerbrochene wort

1993 Das zerbrochene Wort (Haymon Verlag Innsbruck ISBN 3-85218-151-8), in Leinen und Holzrahmen gebunden, vergriffen


Das gestochene Wort

Wildschönau, Eigenverlag 1989  ( Auflage 500 / wenige Restexemplare zum Sammlerpreis auf Anfrage)

Paul Renner MÜNCHEN ( Auflage 500 / wenige Restexemplare zum Sammlerpreis auf Anfrage)
Paul Renner MÜNCHEN ( Auflage 500 / wenige Restexemplare zum Sammlerpreis auf Anfrage)